Projektdokumentation | Franz Rosenberger & Thomas Nathan | HdM Stuttgart
Mai 25th, 2011

Video: Erste Trackingtests mit Feedback auf dem Screen

Link zum Video

Mai 23rd, 2011

Let’s get physical

Nachdem die Fibertrommel angekommen war ging es direkt weiter mit dem Bau des Innenlebens. Es war mittlerweile klar, dass wir eine Konstruktion brauchten, die den Projektor von oben auf einen Spiegel strahlen lässt, so dass wir eine Projektionsgröße erreichen können um den gesamten Screen zu bespielen. Außerdem brauchte es eine Unterkonstruktion auf der wir sämtliche Hardware montieren können und durch die die Kabel nach draußen geführt werden können. Am Samstag ging es dann in die Werkstatt des Elternhauses und den hiesigen Baumarkt um die Konstruktionen zu realisieren.

Heute hatten wir dann einen Termin in der Werkstatt der Verpackungstechniker an der HdM, wo uns die Möglichkeit geboten wurde Plexiglas kreisrund nach Maß auszufräsen. Glücklicherweise konnten wir von der vergangenen Studioproduktion noch auf Reste von Plexiglasplatten zurückgreifen, die für unseren Zweck völlig ausreichend waren. Mit zwei runden Plexiglasscheiben unter dem Ärmel musste jetzt die richtige Projektionsfolie gefunden werden, die bestenfalls direkt auf die Scheibe aufgebracht werden kann. So fiel unsere Wahl zuerst auf eine selbstklebende mattierte Folie, wie man sie von Schaufenstern kennt. Leider mussten wir feststellen, dass sie zu transparent war, man also etwas vom Innern der Säule durch die Scheibe sehen konnte und zudem auch die Projektion darauf kein brilliantes Bild ablieferte. Kurzerhand die Folie wieder abgezogen besorgten wir uns ein Stück dickeres Zeichenpapier (110 g/qm) mit Kunststoffanteil, welches mit Sprühkleber aufgebracht tatsächlich ein durchaus annehmabres Bild abliefert. Wir hoffen nun die baulichen und hardwaretechnischen Faktoren diese Woche soweit in den Griff zu bekommen, so dass wir uns verstärkt der Programmierung widmen können.

 

Mai 22nd, 2011

LED Projektor von bechtle.de

Da unser Tisch nur einen Durchmesser von 45cm hat, sind wir sehr eingeschränkt, was die Unterbringung der Technik anbelangt. Der Projektor macht dabei den größten Teil aus. Außerdem ist die Hitzeentwicklung ein Faktor, der uns bereits im Vorfeld Sorgen machte.

Wir kamen daher auf die Idee einen LED Projektor im Tisch zu verbauen. LED Projektoren sind sehr klein und haben eine wesentlich niedrigere Hitzeentwicklung, da hier LEDs das Licht liefern. LED Projektoren gibt es bereits mit einer Lichtstärke von 200 Lumen. Das Modell K11 von Acer fing daher unsere Aufmerksamkeit.

Wir setzten uns also mit der Firma Bechtle in Verbindung, da diese autorisierter Acer Händler ist. Nach einigen netten Telefonaten mit Herrn Lang von Bechtle, trafen wir ihn letzten Donnerstag an der Hochschule der Medien. Dort überreichte er uns einen K11 als Leihgabe für unser Projekt.

Wir danken der Firma Bechtle und besonders Herrn Lang für diese Unterstützung!

Mai 21st, 2011

Wir satteln um auf reacTIVision

Bisher planten wir, das Blob- und Fiducialtracking mit Community Core Vision 1.4 zu handhaben. Es gestaltete sich mit diesem Tool jedoch als sehr knifflig ein Setup zu finden, das das Tracking von Fingern UND Fiducial Symbolen gleichzeit möglich macht. Bei einer Einstellung, die die Erkennung von Fiducials möglich machte, war die Empfindlichkeit auf Blobs viel zu hoch. Stellte man die Bildanalyse so ein, dass Finger optmial getrackt wurden, erkannte die Software keine Fiducials.

Anstatt uns von der Ernüchterung über diese Testergebnisse übermannen zu lassen, probierten wir es einfach mit einem anderen Tool: reacTIVision

Nach kurzer Einfindungsphase im Programm konnten wir bereits ziemlich gute Ergebnisse erzielen. reacTIVision bietet dem Nutzer nur einige wenige, dafür aber wesentliche Einstellungsmöglichkeiten, was die Bildanalyse anbelangt. Der Umgang mit dem Tool ist wesentlich komfortabler, als mit CCV. TUIO Daten werden wie auch bei CCV über UDP gesendet und können so in vvvv abgegriffen werden. reacTIVision wurde von Martin Kaltenbrunner und Ross Bencina an der Universitat Pompeu Fabrain Barcelona entwickelt. Das Programm wurde als Toolkit für die schnelle Entwicklung von tisch-basierten tangible user interfaces und multi-touch Oberflächen konzipiert wurde.

 

Mai 21st, 2011

Die Fibertrommel ist da. Unser Dank geht an die TFT GmbH!

Anfang der Woche bekam ich einen Anruf von der Thüringer Fiber-Trommel GmbH. Die freundliche Mitarbeiterin am Telefon teilte mir mit, dass unsere Fibertrommel noch in dieser Woche gefertigt und versandt werden sollte. Es freute uns sehr, das zu hören. Gestern war es dann tatsächlich schon soweit: Ein UPS Lieferant überreichte mir die Trommel.

Die Trommel entspricht genau unseren Vorstellungen. Die Firma TFT war sogar so freundlich, die Enden der Trommel mit Metallringen zu verstärken. Der eigentliche Clou hierbei ist der Auflagerand an der Oberseite der Trommel. Dadurch können wir die Plexiglasscheibe, also den Touchscreen, einfach in die Trommel hineinlegen und müssen uns über keine Haltekonstruktion dafür Gedanken machen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Thüringer Fiber-Trommel GmbH!

 

Mai 13th, 2011

Erste Trackingtests

Wir freuen uns sehr, mit der Thüringer Fiber-Trommel GmbH eine Firma ausfindig gemacht zu haben, die uns kostenfrei das Zylindergehäuse für unser Multitouch Podest anfertigen wird. Die Herstellung wird nun einige Tage dauern.

Da wir aber nicht untätig sein können, haben wir aus einem herkömmlichen Umzugskarton ein Prototypgehäuse gebastelt, um erste Trackingtests durchzuführen. Durch die freundliche Unterstützung der EventMedia Abteilung der Hochschule der Medien konnten wir uns einen Infrarot Scheinwerfer und eine PS3 Kamera ausleihen. Aus der Kamera wurde der Infrarotfilter bereits entfernt. Außerdem wurde dafür bereits ein aufsetzbarer IR Passfilter gebastelt.

Mit diesem Setup konnten wir in Community Core Vision 1.4 bereits erste Tracking Tests durchführen. Nachdem wir im Programm einige Zeit an den Reglern gedreht haben kamen wir zu ersten passablen Ergenissen.

Diesen ersten Tests konnten wir entnehmen, dass ein einzelner IR Scheinwerfer die Diffusoroberfläche nicht genug ausleuchten wird. Denn die Lichtreflektion an den Fingern ist über die Touch Oberfläche verteilt nicht homogen. Wir werden mehrere Infrarotlichtquellen benötigen, um eine homogene Ausleuchtung zu erzielen und so alle Objekte auf dem Tisch bestmöglich zu tracken.

 

Mai 12th, 2011

Projektionstest

Wir mussten feststellen, dass der Durchmesser unserer Säule doch recht knapp berechnet ist, da Projektoren nicht dafür gebaut sind senkrecht montiert zu werden. Hauptgrund ist dabei schlichtweg die Luftzirkulation, da die Belüftung nur für den horizontalen Einsatz konzipiert ist und der Projektor andernfalls sehr schnell heiß wird. Für uns bedeutet das, dass wir den Projektor, den wir aus dem Technik-Pool der HdM bekommen haben nicht in der Säule einsetzen können. Glücklicherweise tat sich heute eine andere option auf, und zwar war das Büro Achter April so nett uns ihren Projektor für die Zeit des Projektes zu leihen, dieser ist klein genug um ihn auf dem Boden der Säule horizontal auszurichten und noch einen Spiegel davor montieren zu können. Hier zwei Bilder vom Testaufbau:

 

Mai 12th, 2011

Fibertrommel-Sponsoring!

Nach langem Recherchieren nach Materialien für den Bau unseres Touchscreentisches kamen wir auf sogenannte Fibertrommeln, welche hauptsächlich im Verpackungsbereich zum Einsatz kommen. Franz hat sogleich einige Firmen kontaktiert, die solche Trommeln herstellen, woraufhin wir heute morgen von der FirmaTFT-Verpackungen die Zusage bekommen haben eine Maßanfertigung für uns gesponsort zu bekommen! Somit wäre die wohl größte bauliche Hürde weitestgehendst unter Kontrolle.

Mai 3rd, 2011

Multitouchtable Marke Eigenbau

Wer sich mit dem Thema schonmal befasst hat, stellt fest, dass der Bau eines Multitouchtables gar kein Hexenwerk ist. Für KOMPASS möchten wir einen kleinen Touchtable nach dem DI (diffuse illumination) Prinzip anfertigen.

Diese Grafik verdeutlicht die verhältnismäßig einfache Funktionsweise des DI (diffuse illumination) Prinzips. Ein Kasten wird mit Infrarotlicht ausgeleuchtet. Ist die Decke aus transluzentem Material wie z.B. milchiges Plexi- oder Acrylglas, kann das IR Licht nur dort aus dem Kasten entweichen. Durch eine IR sensible Kamera, die auf Plexiglasplatte gerichtet ist, können nun Objekte nah über der Platte sichtbar gemacht werden, da das Infrarotlicht an ihnen reflektiert wird.

Mit dem resultierenden Bild und entsprechender Bilderkennungssoftware lassen sich Blobtracking und Objekterkennung mittels Bildcodes (Fiducials) realisieren. Das Tool unserer Wahl ist hier Community Core Vision. Ein für solche Zwecke sehr beliebtes und verbreitetes open source Programm.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass uns der Bau des Tisches nicht gelingen sollte (unauftreibbare Materialien, zu hohe Kosten, etc.), haben wir auch einen Plan B: Die Umsetzung erfolgt ausschließlich auf dem bereist vorhandenen Multitouchtable des Seminars Interfacegestaltung. Hierbei würden wir auf eine Bodenprojektion verzichten und sämtliche Grafik auf dem recht großen Tisch abbilden.

 

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