Projektdokumentation | Franz Rosenberger & Thomas Nathan | HdM Stuttgart
April 27th, 2011

KOMPASS – die neue Idee

Hier ein kurzer Einblick:

Auf ein tischhohes Podest können Wegsuchende Objekte platzieren, die bestimmte Kategorien repräsentieren. Um das platzierte Objekt erscheint ein Touch Menü in dem eine Unterkategorie gewählt werden kann. Wurde hier eine Wahl getätigt, werden alle möglichen Ziele als Pfeile ausgehend vom Podest auf den Fußboden projiziert. Je nach Lage und Entfernung der Ziele unterscheiden sich die Pfeile in Länge und Richtung.

Wir planen für dieses Konzept die Selbstanfertigung eines kleinen DI Touchtables (das Podest). Dafür würden wir am liebsten einen Pocket Beamer (z.B. Aiptek Pocket Cinema T20 Notebook Projektor) anschaffen. Wir bräuchten auch noch andere Geräte wie IR Camera und -leuchte, welche wir gegebenenfalls von der Event Media Abteilung der HdM bekommen könnten.

April 26th, 2011

Flughafenbesuch

Um uns ein besseres Bild vom Flughafenszenario machen zu können schien uns nichts näher als einen Ausflug zum Stuttgarter Flughafen zu tätigen. Gesagt – Getan! Mit den Vorüberlegungen sich evtl. eher auf Freizeitmöglichkeiten zu beschränken als dem Reisenden Hilfestellung beim Check-In zu geben machten wir uns gezielt auf die Suche nach Shops & Co. Glücklicherweise lieferte uns der Flughafen schon eine super Vorlage mit einem Übersichtsplan namens “Erlebniswelt – Stuttgart Airport”. Dass sollte uns erstmal weiterhelfen.

In den nächsten Schritten versuchten wir eine weitere für uns sinvolle Unterteilung der Lokalitäten zu finden um das Auffinden des gewünschten Zielortes für den Benutzer später möglichst einfach gestalten zu können.

April 25th, 2011

lightsystem… BLANK…

Eigentlich kamen wir schon mit einer groben Idee für ein doch eher künstlerisches Interface in die Vorlesung Interfacegestaltung. Interaktives projection mapping, licht, sound, midi-controler… waren Stichworte an denen wir uns entlang hangelten. Doch bald wurde klar, dass mit dem Projekt IC-IC konkretere Anforderungen an das Interface gestellt werden. So versuchten wir uns in das Flugahfenszenario einzudenken und die vorhandenen Ideen auf das Projekt zu übertragen.

Die erste Idee trug den Arbeitstitel “lightsystem” und sollte ein Leitsystem darstellen, welches dem Besucher mit Hilfe von projection mapping auf eine Modellarchitektur ein besseres Verständnis für den Raum zu geben, in dem er sich bewegt. Als besonderes Feature war ein in Echtzeit veränderbarer Radius angedacht, der in Abhängigkeit zu der noch zur Verfügung stehenden Zeit deutlich macht, welche Orte in beispielsweise 5min noch zu erreichen sind. Allerdings schien uns das Konzept nicht vielmehr als ein beleuchtetes Eisenbahnmodell herzugeben und so versuchten wir einen anderen Zugang zu dem Thema Leitsystem mit projection mapping zu finden.

“BLANK” nannte sich die Idee, bei der der Gedanke an die Schilderflut, die einem an Flughäfen meist begegnet, federführend war. Ein weiße, blanke, Säule sollte in Anlehnung an altbekannte Wegweisersäulen durch eine Vorauswahl des Reisenden nur die Informationen bzw. Richtungsangaben liefern, die gewünscht sind. Aus rein ästhetischen Aspekten konnten wir uns das mapping auf diese Säule äußerst gut vorstellen und waren zuerst begeistert. Doch schon bald machte uns die Bedienung der Installation zu schaffen. Es schien praktisch die schon vorhandenen Projektoren zu nutzen und ein Menü auf den Boden zu projizieren, welches via Tracking Aktionen des Nuzers auswerten kann. Ein zusätzliches Bedienelement im Raum war uns von vornerein ein Dorn im Auge. Doch auch hier kamen wir zu essentiellen Fragen: Ist diese Art von Wegweisung tatsächlich effektiver, da sogar Fokus auf zwei Elemente, das Menü und die Säule, gelenkt werden muss? Ist die Säule denn tatsächlich gewinnbringend oder ist eine “einfache” Projektion auf den Boden nicht die sinnvollere Variante?

Wir stießen noch auf weitere Fragen, die unser Vorhaben eher niedermachten. So schwer es uns auch fiel verabschiedeten wir uns langsam aber sicher von der Idee ein projection mapping anzuwenden.

 

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