Projektdokumentation | Franz Rosenberger & Thomas Nathan | HdM Stuttgart
 Mittwoch, 12. Oktober 2011  

Videoschnitt von der MediaNight

 

 

 

 Freitag, 1. Juli 2011  

Der Showdown ist überstanden

Ein Tag nach der MediaNight können wir zufrieden sein. Abgesehen von ein paar Ausfällen, auf Grund Überhitzung des Projektors, lief die Anwendung stabil und fand auch regen Anklang bei den Besuchern. Abgesehen von Studenten, Studieninteressierten etc. konnten wir auch ins Gespräch mit verschiedenen Firmenmitarbeitern kommen, für die die MediaNight auch immer wieder eine gute Chance ist Nachwuchs auszumachen. Leider müssen wir einige elektronische Bauteile, die wir als Leihgabe in Verwendung hatten, wieder zurück geben, was bedeutet, dass KOMPASS vorerst nicht so schnell wieder in Betrieb genommen werden kann. Wir hoffen jedoch, dass sich der “Schaden” in Grenzen halten lässt, da wir sehr sehr gerne noch weiter mit unserem Interface experimentieren und auch andere Anwendungen entwickeln würden.

An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal unseren Sponsoren TFT Verpackungen (link) für die Fibertrommel und Bechtle (link) für den LED-Projektor danken, ohne deren Unterstützung wir sicherlich mehr Komplikationen bei der Realisierung gehabt hätten.

Bilder vom gestrigen Abend haben wir schon parat, eine Videodokumentation folgt.

 

 

 

 Mittwoch, 29. Juni 2011  

Der Countdown läuft

Nach zwei intensiven Wochen der Interfacegestaltung haben wir schon fast schon das Gefühl gemeinsam in einer WG zu wohnen. Mit unserem Multitouchtisch ist es irgendwie wie bei dem Bau eines Hauses, es scheint nie fertig zu sein. An der Konstruktion waren hier und da immer wieder kleine Kniffe gefragt und bei der Gestaltung, sowie bei der Programmierung steckt der Tefel bekanntlich im Detail. Wir sind zwar noch nicht fertig, aber guter Dinge, dass Projekt bis morgen ohne Nachtschicht vorführtauglich sein wird.

Als besonders knifflig hat sich die Verteilung der Wegweiser am Rand herausgestellt, bzw. der Fall bei dem sich mehrere Wegweiser überlappen. Eine weitere Denkaufgabe war die Anzeige der Karte mit einem eingezeichnetem Weg, den wir mit einer Animation versehen wollten. Anstatt einzelne Clips zu rendern haben wir jetzt eine einzige Hintergrundgrafik, die den Grundriss des Flughafens zeigt und legen nun in vvvv Pfade darüber, die die einzelnen Wege mit Hilfe am Pfad entlang bewegender Objekte darstellen.

In der Zwischenzeit hat sich auch die Redaktion von “10 Jahre Info-Design”, eine Werbe-Broschüre der HdM für Partner und Arbeitgeber, für unser Projekt interessiert, wofür wir ein kleines Interview geben durften und ein paar Zeilen in der Broschüre reserviert bekommen.

Außerdem haben wir einen Teaser produziert, der in der Aula der HdM abgespielt wird um die Leute auf unser Projekt aufmerksam zu machen.

Bis morgen!

 

 

 

 Freitag, 17. Juni 2011  

So sieht’s aus

Wir melden uns heute mal mit einer kurzen Statusmeldung wieder. Mittlerweile sind sämtliche Bauteile im Innenraum der Säule fest montiert bzw. so angebracht, dass sie auch abgenommen werden können, aber eben einen festen Platz haben. Wir sind weiter fleißig am Gestalten und Programmieren für das Interface. Hier ein paar Bilder…

 

 

 

 Dienstag, 7. Juni 2011  

Das Interaktionskonzept und die Drehscheibe

Link zum Video

Nach einigen Gestaltungsansätzen für das Interface schlagen wir langsam aber sicher einen Wg ein, der uns zusagt. In aller Kürze kann man das Menü so beschreiben, dass es einen inneren Kreis gibt, auf dem die Kategorie des gewünschten Zieles gewählt werden kann, wobei außerhalb dieses Kreises die korrespondierenden Richtungsweiser erscheinen. Bei Aktivierung eines Richtungsweisers bekommt der Nutzer wiederum spezifische Informationen auf dem inneren Kreis.

KOMPASS_interface_110606_overview

 

 

 

 

 

 Mittwoch, 25. Mai 2011  

Video: Erste Trackingtests mit Feedback auf dem Screen

Link zum Video

 

 

 

 Montag, 23. Mai 2011  

Let’s get physical

Nachdem die Fibertrommel angekommen war ging es direkt weiter mit dem Bau des Innenlebens. Es war mittlerweile klar, dass wir eine Konstruktion brauchten, die den Projektor von oben auf einen Spiegel strahlen lässt, so dass wir eine Projektionsgröße erreichen können um den gesamten Screen zu bespielen. Außerdem brauchte es eine Unterkonstruktion auf der wir sämtliche Hardware montieren können und durch die die Kabel nach draußen geführt werden können. Am Samstag ging es dann in die Werkstatt des Elternhauses und den hiesigen Baumarkt um die Konstruktionen zu realisieren.

Heute hatten wir dann einen Termin in der Werkstatt der Verpackungstechniker an der HdM, wo uns die Möglichkeit geboten wurde Plexiglas kreisrund nach Maß auszufräsen. Glücklicherweise konnten wir von der vergangenen Studioproduktion noch auf Reste von Plexiglasplatten zurückgreifen, die für unseren Zweck völlig ausreichend waren. Mit zwei runden Plexiglasscheiben unter dem Ärmel musste jetzt die richtige Projektionsfolie gefunden werden, die bestenfalls direkt auf die Scheibe aufgebracht werden kann. So fiel unsere Wahl zuerst auf eine selbstklebende mattierte Folie, wie man sie von Schaufenstern kennt. Leider mussten wir feststellen, dass sie zu transparent war, man also etwas vom Innern der Säule durch die Scheibe sehen konnte und zudem auch die Projektion darauf kein brilliantes Bild ablieferte. Kurzerhand die Folie wieder abgezogen besorgten wir uns ein Stück dickeres Zeichenpapier (110 g/qm) mit Kunststoffanteil, welches mit Sprühkleber aufgebracht tatsächlich ein durchaus annehmabres Bild abliefert. Wir hoffen nun die baulichen und hardwaretechnischen Faktoren diese Woche soweit in den Griff zu bekommen, so dass wir uns verstärkt der Programmierung widmen können.

 

 

 

 

 Sonntag, 22. Mai 2011  

LED Projektor von bechtle.de

Da unser Tisch nur einen Durchmesser von 45cm hat, sind wir sehr eingeschränkt, was die Unterbringung der Technik anbelangt. Der Projektor macht dabei den größten Teil aus. Außerdem ist die Hitzeentwicklung ein Faktor, der uns bereits im Vorfeld Sorgen machte.

Wir kamen daher auf die Idee einen LED Projektor im Tisch zu verbauen. LED Projektoren sind sehr klein und haben eine wesentlich niedrigere Hitzeentwicklung, da hier LEDs das Licht liefern. LED Projektoren gibt es bereits mit einer Lichtstärke von 200 Lumen. Das Modell K11 von Acer fing daher unsere Aufmerksamkeit.

Wir setzten uns also mit der Firma Bechtle in Verbindung, da diese autorisierter Acer Händler ist. Nach einigen netten Telefonaten mit Herrn Lang von Bechtle, trafen wir ihn letzten Donnerstag an der Hochschule der Medien. Dort überreichte er uns einen K11 als Leihgabe für unser Projekt.

Wir danken der Firma Bechtle und besonders Herrn Lang für diese Unterstützung!

 

 

 

 Samstag, 21. Mai 2011  

Wir satteln um auf reacTIVision

Bisher planten wir, das Blob- und Fiducialtracking mit Community Core Vision 1.4 zu handhaben. Es gestaltete sich mit diesem Tool jedoch als sehr knifflig ein Setup zu finden, das das Tracking von Fingern UND Fiducial Symbolen gleichzeit möglich macht. Bei einer Einstellung, die die Erkennung von Fiducials möglich machte, war die Empfindlichkeit auf Blobs viel zu hoch. Stellte man die Bildanalyse so ein, dass Finger optmial getrackt wurden, erkannte die Software keine Fiducials.

Anstatt uns von der Ernüchterung über diese Testergebnisse übermannen zu lassen, probierten wir es einfach mit einem anderen Tool: reacTIVision

Nach kurzer Einfindungsphase im Programm konnten wir bereits ziemlich gute Ergebnisse erzielen. reacTIVision bietet dem Nutzer nur einige wenige, dafür aber wesentliche Einstellungsmöglichkeiten, was die Bildanalyse anbelangt. Der Umgang mit dem Tool ist wesentlich komfortabler, als mit CCV. TUIO Daten werden wie auch bei CCV über UDP gesendet und können so in vvvv abgegriffen werden. reacTIVision wurde von Martin Kaltenbrunner und Ross Bencina an der Universitat Pompeu Fabrain Barcelona entwickelt. Das Programm wurde als Toolkit für die schnelle Entwicklung von tisch-basierten tangible user interfaces und multi-touch Oberflächen konzipiert wurde.

 

 

 

 

 Samstag, 21. Mai 2011  

Die Fibertrommel ist da. Unser Dank geht an die TFT GmbH!

Anfang der Woche bekam ich einen Anruf von der Thüringer Fiber-Trommel GmbH. Die freundliche Mitarbeiterin am Telefon teilte mir mit, dass unsere Fibertrommel noch in dieser Woche gefertigt und versandt werden sollte. Es freute uns sehr, das zu hören. Gestern war es dann tatsächlich schon soweit: Ein UPS Lieferant überreichte mir die Trommel.

Die Trommel entspricht genau unseren Vorstellungen. Die Firma TFT war sogar so freundlich, die Enden der Trommel mit Metallringen zu verstärken. Der eigentliche Clou hierbei ist der Auflagerand an der Oberseite der Trommel. Dadurch können wir die Plexiglasscheibe, also den Touchscreen, einfach in die Trommel hineinlegen und müssen uns über keine Haltekonstruktion dafür Gedanken machen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei der Thüringer Fiber-Trommel GmbH!

 

 

 

 

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